Leckmuscheln* ist ein intersektionales queer-feministisches Blog-Kollektiv. Wir sind 14 Menschen die in ganz Deutschland verteilt leben. Wir sind 5 PoC (People of Color), davon 4 white-passing und 9 weiße Menschen. Wir definieren uns durch unseren intersektionalen Queer-Feminismus, unsere body-positivity, unsere Transinklusivität, anti-rassistische Haltung und versuchen uns von eurozentristischem Denken zu lösen. Uns ist es wichtig Herrschaftsstrukturen zu durchbrechen und gemeinsam gegen das Patriarchat zu kämpfen. All das ist ein Prozess, wir haben sehr viele negative gesellschaftlichen Strukturen verinnerlicht und versuchen ständig an uns zu arbeiten indem wir uns gegenseitig etwas beibringen und wir kritisch miteinander umgehen. Auf unserem Weg wollen wir andere Menschen durch unsere Inhalte über solche Strukturen und Unterdrückungsverhältnisse aufmerksam machen, unser Wissen teilen und über unsere Erfahrungen sprechen.

Über den Name Leckmuscheln*:

Leckmuscheln sind Hartbonbons, deren Masse in Kunstoffschalen gefüllt ist. Sie müssen aus der Schale abgeleckt werden. Sie waren in den 90ern bei Kindern und Jugendlichen allzeit beliebt und sie verbindet all unsere Autor*innen mit derer Kindheit.

Während den Anfängen dieses Kollektivblogs, welcher damals noch unter dem Namen Leckmuscheln stand, machten wir uns Gedanken darüber womit dieser Name assoziiert werden kann. Wir dachten darüber nach, dass unser Name eventuell als cis-sexistisch und transfeindlich interpretiert werden könnte, da eine Muschel symbolisch häufig mit einer Vulva in Verbindung gebracht wird und nicht alle Frauen* eine solche haben. Da wir uns als intersektionales queer-feministisches Blog-Kollektiv verstehen und wir alle Menschen inklusivieren möchten, haben wir uns für den Namen Leckmuscheln* entschieden, um mit dem Asterisk zu zeigen, dass Geschlecht ein soziales Konstrukt ist, welches nicht immer mit Biologie kongurent ist.

Asterisk und Gender_Gap: In unseren Texten tauchen häufiger Sternchen oder auch Asterisk hinter Worten auf, wie zum Beispiel bei Frauen*. Hiermit wollen wir die gesellschaftlich bedingte Konstruiertheit dieser Begriffe verdeutlichen. Frauen* schließt alle ein, die sich als solche definieren oder als solche gelesen werden und dadurch ähnliche Erfahrungen von Unterdrückung machen. Personen die zu der „Gruppe“ Frauen* gehören, erleben verschiedene Privilegien und Positionen in Unterdrückungssystemen wie Rassismus, Klassismus, Lookism, Ableism und Heteronormativität. Wenn Gender in einem Text keine Rolle spielt, benutzen wir geschlechterneutrale Sprache, dies geschieht durch Gender_Gaps (_innen) oder durch geschlechtsneutrale Worte (Studierende, Teilnehmende, …).

Sprache der Texte: Um einer breiten Masse an Menschen Zugang zu unseren Inhalten verschaffen zu können, möchten wir versuchen die meisten unserer Inhalte in englischer Sprache zu veröffentlichen. Unsere Texte werden nicht von Erstprachler_innen verfasst, deswegen sind kleinere Ungenauigkeiten von der Übertragung vom Deutschen ins Englische  nicht ausgeschlossen. Manche von uns fühlen sich wohler die Texte im Deutschen zu verfassen, uns als Gruppe ist es wichtig, dass sich alle in ihrem Tun wohl fühlen und haben daher beschlossen, dass jede Person selbst entscheiden darf, in welcher Sprache die Inhalte veröffentlicht werden sollen.

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